Ein Spaziergang durch die Worte



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Als Hudson Talbott ein kleiner Junge war, liebte er das Zeichnen, und es fiel ihm ganz natürlich. Aber Lesen? Auf keinen Fall! Einzelne Wörter waren kein Problem, aber lange Sätze waren eine Herausforderung. Während seine Freunde zu dickeren Büchern übergingen, hielt er sein langsames Lesen geheim. Doch das wurde von Jahr zu Jahr schwieriger. Er fühlte sich allein, verloren und ängstlich in einer Welt voller Wörter. Glücklicherweise ließ ihn seine Liebe zu Geschichten nicht aufgeben. Er erlaubte sich, in seinem eigenen Tempo zu lesen und die Wörter, die er kannte, als Trittsteine zu nutzen, um in eine Geschichte einzutauchen. Und er stellte fest, dass er gar nicht so allein war – tatsächlich waren viele brillante Menschen ebenfalls langsame Leser. Die Erkenntnis, dass jeder auf seine eigene Art und Weise handelt und das in Ordnung ist, befreite ihn und half Hudson letztendlich, zu gedeihen und der fabelhafte Geschichtenerzähler zu werden, der er heute ist.









